Coffee
Finca La Vega
21.5 CHF
Über die Produzent:innen Vor einigen Jahren lernten wir während des Swiss Coffee Festivals Rodrigo Samayoa kennen und hatten die Gelegenheit, seine köstlichen Kaffeesorten zu probieren. Das Kaffeeunternehmen seiner Familie wurde vor vier Generationen gegründet. Seitdem hat jede Generation mit Leidenschaft und Engagement daran gearbeitet, ein aussergewöhnliches Produkt anzubieten. Wenn ihr eine Tasse ihres Kaffees geniesst und dessen einzigartige Eigenschaften auf euch wirken lässt, ist euch ein fantastischer Start in den Tag garantiert. Über die Farm Die Kaffeeplantagen La Vega und La Bélgica liegen in der Tecapa-Chinameca-Bergkette im Departement Usulután in El Salvador, Mittelamerika. Das Land geniesst seit Jahrzehnten internationale Anerkennung für seine Kaffeesorten, da diese auf vulkanischem Boden und in einem einzigartigen Klima angebaut werden. Die Familie betreibt ein nachhaltiges Agroforstsystem mit über 100 einheimischen Baumarten, von denen einige den Kaffeebäumen Schatten spenden und einen harmonischen Lebensraum für verschiedene Vogel- und Kleinsäugetierarten schaffen – ganz im Sinne ökologischer Anbaumethoden. Die Kaffeeplantagen liegen eingebettet zwischen Bergen und Kratern im Osten von El Salvador. Diese Region wird aufgrund ihrer üppigen Wälder, die durch die seit 1865 bestehende Kaffeeanbaukultur gepflegt werden, oft als „Lunge“ des Landes bezeichnet. Als Familienbetrieb widmen sich die Betreiber das ganze Jahr über der Vorbereitung der Böden, auf denen die Kaffeebäume gedeihen, und wenden dabei ausschliesslich die besten landwirtschaftlichen Methoden an. Über den Kaffee Die Kaffeeernte beginnt zwischen November und Dezember und dauert bis Februar. In Zusammenarbeit mit zahlreichen erfahrenen Erntehelfer:innen werden nur die reifsten Kirschen ausgewählt und zur Kaffeemühle gebracht. Je nach Nachfrage sortieren sie die Kaffeekirschen für den Fermentations- und Trocknungsprozess. Dabei werden die Kirschen mehrere Stunden oder Tage lang in grossen Behältern gelagert, um den anaeroben Prozess zu ermöglichen (manchmal unter Zugabe von Früchten für einen einzigartigen Geschmack) oder der Kaffee wird in Fermentationsfässer umgefüllt, um das Fruchtfleisch von den Bohnen zu entfernen und diese in einer umweltfreundlichen, kompakten Kaffeemühle zu waschen. Das Ergebnis ist ein gründlicher Wasch- oder Honigprozess. Schliesslich werden die Bohnen mindestens eine Woche lang auf Terrassen in der Sonne getrocknet. Über die Bohnen Pacas ist eine natürliche Mutation der Sorte Bourbon, ähnlich wie Caturra in Brasilien und Villa Sarchi in Costa Rica. Wie andere weit verbreitete Bourbon-Mutanten weist auch Pacas eine Einzelgenmutation auf, die zu einem geringeren Wuchs der Pflanze führt. Darin liegt ihr Hauptvorteil: Die geringe Grösse der Pflanze ermöglicht höhere Ertragspotenziale und die Möglichkeit, die Pflanzen enger beieinander zu pflanzen, um die Gesamtfruchtproduktion auf einer Plantage zu steigern. Die Sorte wurde 1949 auf einem Bauernhof der Familie Pacas in der Region Santa Ana in El Salvador entdeckt. Im Jahr 1960 startete das salvadorianische Institut für Kaffeeforschung (ISIC) ein Programm zur Stammbaumzüchtung für die Sorte Pacas. Sie wird im Land nach wie vor in grossem Umfang angebaut und macht etwa 25 Prozent der nationalen Kaffeeproduktion aus.
- Origin
- El Salvador Tecapa, Chinameca
- Process
- honey
- Varietal
- Pacas
- Altitude
- 1980 m