Coffee

Los Andes

21 CHF

Los Andes im Filter-Abo Unser neuer Abo-Filterkaffee aus Nicaragua besticht durch eine lebhafte Zitrusfrische, die sich zu zarten Aromen von reifen Pfirsichen entwickelt. Beim zweiten Schluck umhüllt eine sanfte Süsse von Milchschokolade den Gaumen, gefolgt von einem lang anhaltenden, nussigen Abgang, der an Orgeat erinnert – ein leicht parfümiertes Mandelaroma. Rein, ausgewogen und elegant abgerundet. Über die Farm Die Finca La Pavona – auch bekannt als Finca Los Andes – ist eine Kaffeefarm in der Region Jinotega in Nicaragua. Die 2003 von Ulrich Salamun gegründete Farm produziert hochwertige Kaffeesorten wie Red Catuai, Caturra und Pacamara. Der Kaffee wird auf der Farm von Hand gepflückt, entpulpt, fermentiert, gewaschen und vorgetrocknet. Anschliessend wird er zur Sonnentrocknung zu einer familiengeführten Trockenmühle transportiert; die Bohnen ruhen dann sechs Wochen lang, bevor sie geschält und für den Export vorbereitet werden. Über die Region Dies ist Nicaraguas Kaffee-Hochburg, in der die Hälfte der landesweiten Kaffeebohnen produziert wird. Jinotega liegt auf einer Höhe zwischen 1.188 und 1.798 m ü. M. und profitiert von kühlen Temperaturen, gleichmässigen Niederschlägen und reichhaltigem Vulkanboden. Die höheren Lagen haben dieser Region den Beinamen „Stadt des Nebels“ eingebracht. Es ist das ideale Terroir für den Anbau von SHB/SHG-Bohnen (Strictly Hard Bean/Strictly High Grown – ab 1.600 m ü. M.), die sich durch süssere, komplexe Aromen auszeichnen. Zu den hier beliebten Sorten zählen Caturra, Bourbon und zunehmend auch Catimor, der sich durch seine Rostresistenz auszeichnet. Über Kaffee in Nicaragua Kaffee stammt zwar nicht ursprünglich aus Nicaragua – aber ayyy, hier hat er eine neue Heimat gefunden! Spanische katholische Missionare führten Arabica-Pflanzen in den 1790er Jahren über Costa Rica und Kolumbien erstmals im Land ein. Das nördliche Hochland wurde zum Ausgangspunkt für den darauf folgenden Kaffeeboom in Nicaragua. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Kaffee Nicaraguas wichtigstes Exportgut. Politische Instabilität machte dem Ganzen jedoch einen Strich durch die Rechnung. Ein Bürgerkrieg in den 1980er Jahren traf die Kaffeeindustrie hart. In der Folge verstaatlichte die Regierung viele Kaffeefarmen und beraubte die Produzent:innen ihrer Lebensgrundlage. Darüber hinaus unterbrach dieser Krieg die traditionellen Handelswege, was zu einem Handelsembargo der USA führte. Dadurch wurde Nicaraguas grösster Markt abgeschnitten. Viele Produzent:innen vernachlässigten oder gaben ihre Farmen auf. Der nicaraguanische Kaffee erlitt einen schweren Rückschlag, während die Kaffeeindustrie in den Nachbarländern Guatemala, Costa Rica und Panama weiter florierte. Doch die nicaraguanischen Produzent:innen begannen mit grosser Entschlossenheit, den Wiederaufbau in Angriff zu nehmen. Sie setzten auf Qualität statt Quantität und investierten in bessere Verarbeitungsmethoden. Heute ist Nicaragua einer der weltweit grössten Kaffeeproduzenten. 95 Prozent der nicaraguanischen Bohnen stammen heute aus kleinen Familienbetrieben. Seit Generationen bewirtschaften Familien denselben Hangbauernhof, oft unter Anwendung traditioneller, schattenbewirtschafteter und biologischer Anbaumethoden. Darüber hinaus überwachen Genossenschaften wie CAFENICA die Produktions- und Qualitätsstandards. So helfen sie den Bäuer:innen, ihre Ressourcen zu bündeln und Zugang zu besseren Märkten und faireren Preisen zu erhalten. Ausserdem stellen sie bessere Finanzierungsmöglichkeiten, Bildungsangebote und Anlagen zur Kaffeeverarbeitung bereit. Doch der Klimawandel sorgt gleichzeitig für neue Probleme. Unvorhersehbare Niederschläge und steigende Temperaturen haben dazu geführt, dass sich die optimalen Anbaugebiete weiter in die Berge verlagert haben. Der Kaffeerost hat in den letzten Jahren ganze Ernten vernichtet. Die Bäuer:innen wehren sich jedoch mit rostresistenten Sorten wie Catimor, schattengewachsenem Kaffee und anderen nachhaltigen Anbaumethoden. Zudem helfen internationale Zertifizierungen wie Fair Trade, Bio und Rainforest Alliance den Farmen, höhere Preise zu erzielen, was diese Investitionen erst möglich macht.

Origin
Nicaragua Jinotega
Process
washed
Varietal
Pacamara & Catuaí Rojo

Tasting notes

  • citrus
  • peach
  • milk chocolate